„Ich mach das selbst!“ – aber besser nicht beim Verkauf

„Ich mach das selbst!“ – aber besser nicht beim Verkauf
Viele Unternehmer sind es gewohnt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sie haben ihr Unternehmen aufgebaut, durch Krisen geführt und erfolgreich gemacht – warum also nicht auch den Verkauf selbst steuern? Diese Haltung ist verständlich, aber riskant. Denn ein Unternehmensverkauf ist kein Alltagsgeschäft. Es geht um hohe Summen, komplexe Strukturen und emotionale Entscheidungen – und um Verhandlungspartner, die oft deutlich erfahrener sind.
Wer ohne professionelle Unterstützung in den Verkaufsprozess geht, riskiert, wichtige Aspekte zu übersehen oder falsch zu bewerten. Das betrifft nicht nur den Preis, sondern auch Themen wie Haftung, Zahlungsmodalitäten, Mitspracherechte oder steuerliche Konsequenzen. Ein erfahrener Käufer erkennt schnell, wenn auf der Gegenseite kein Profi sitzt – und nutzt das zu seinem Vorteil.
Der Vergleich mit dem Sprichwort „Ein Anwalt in eigener Sache hat einen Narren zum Mandanten“ ist nicht ganz unpassend. Ein neutraler Sparringspartner bringt Struktur, Erfahrung und emotionale Distanz in den Prozess. Er schützt vor Kurzschlusshandlungen und hilft, den Überblick zu behalten. Wer sein Unternehmen erfolgreich verkaufen will, sollte sich nicht nur auf seine unternehmerische Intuition verlassen – sondern auf fundierte M&A-Erfahrung.
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